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Chris Cooper

Geboren am 09.07.1951 in Kansas City, Missouri

Einer der profilierten Charakterköpfe und besten und vielseitigsten Nebendarsteller Hollywoods, gewann Chris Cooper in eben dieser Kategorie 2003 den Oscar und den Golden Globe für seine Leistung in Spike Jonzes "Adaption". Er erschoss in "American Beauty" als knallhart seinen Sohn erziehender Colonel den Aussteigernachbarn Kevin Spacey, nachdem er ihn in einer denkwürdigen Szene geküsst hatte, schockte als Bohèmien-Maler Joe die New Yorker Kunstszene bei einer Vernissage in "Große Erwartungen" mit seinem Auftritt im altmodischen Rüschenhemd und trug als Minenarbeiter in "October Sky" mit seinem Sohn die klassischen Konflikte aus. Mit seinen weichen Gesichtszügen bei äußerlich streng und hart erscheinendem Auftreten kann Cooper die Widersprüche seiner Figuren zu faszinierenden inneren Dramen formen. Cooper wurde 1951 in Kansas City, Missouri, geboren, verbrachte den Großteil seiner Jugend als Viehzüchter auf der väterlichen Ranch, arbeitete jahrelang für die amerikanische Küstenwache und besuchte die University of Missouri School of Drama, wo er seinen Abschluss machte und als Zweitbesetzung für den kranken Tom Berenger sein Schauspieldebüt gab. Cooper studierte u.a. bei Stella Adler Schauspiel und begann 1980 seine Karriere an New Yorker Bühnen. Die lange Liste seiner TV-Filme umfasst zahlreiche Western und Bürgerkriegsfilme, Abenteuerstoffe und Familienfilme. Cooper spielte Militärs, Westerner, Bad Guys, Psychopathen, Herzensbrecher und Helden gleich überzeugend. Zu Coopers Spielfilmarbeiten zählen die John-Grisham-Verfilmung "Die Jury" und der Politthriller "Schuldig bei Verdacht". Cooper war der jüngere Viehzüchter-Bruder in Robert Redfords "Pferdeflüsterer", spielte im Action-Film "Money Train" den Brandstifter in der U-Bahn und gab in "Ich beide & sie" den Renée Zellweger verfolgenden Lieutenant Gerke. Sein Gespür für Pferde stellte Cooper als menschenscheuer Trainer in "Seabiscuit" erneut unter Beweis. In Steve Gaghans Politthriller "Syriana" spielte er den Ölkonzern-Vorstand Jimmy Pope und für Sam Mendes gehörte er zum Ensemble des Kriegsfilms "Jarhead". Eine besondere Verbindung hat Cooper zum Independent-Meisterregisseur John Sayles. Der gab ihm gleich in seinem Filmdebüt die Hauptrolle des Gewerkschafters in "Matewan", setzte ihn in "City of Hope" ein und sorgte für Coopers beste Rolle, die des texanischen Sheriffs Sam Deeds, der in "Lone Star" an der amerikanisch-mexikanischen Grenze einem Mordfall nachgeht und mit den Gespenstern seiner Vergangenheit fertig werden muss. Die Rolle brachte Cooper eine Nominierung als Bester Darsteller für den Independent Spirit Award ein. In Sayles Polit-Satire-Thriller "Silver City" spielte Cooper den unfähigen Gouverneurs-Kandidaten Dicky Pilager, der nach dem Vorbild George Bushs modelliert wurde.

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